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Montag, 9. September 2024

Karate im Shōtōkan 1939

Henning Wittwer "Das wahre Mark des Karate-Dô - Shôtôkan 1939"

Welche technischen Vorstellungen vertraten Adepten in der Frühzeit des Shōtōkan (1938–1945)? Und überhaupt: Was machte für sie Karate aus? Diese und ähnliche Fragen beschäftigten mich spätestens seit meinem ersten Lehrgang mit Kase Taiji Sensei. Denn sein Karate unterschied sich gravierend von dem damals hierzulande verbreiteten Sport-Karate.

Wertvolle Einblicke in das Karate aus jener Epoche lieferte mir das 1939 vom historischen Shōtōkan herausgebrachte Buch „Das wahre Mark des Karate-Dō“. Bislang gab es – soweit ich das überblicken kann – keine englische (oder gar deutsche) Übersetzung dieses Werks, weswegen ich mich dazu entschloss, es vom Japanischen ins Deutsche zu übersetzen. Denn inhaltlich gehört es zu den aufschlussreichsten Zeugnissen aus der Gründungsphase des Shōtōkan.

Als Ergänzung und zum Vergleich fügte ich dem „Wahren Mark“ einen bebilderten Aufsatz von Funakoshi Yoshitaka Sensei hinzu, der es ermöglicht, noch detailliertere Erkenntnisse zum damaligen technischen Verständnis und der Frage, was genau Karate war (bzw. sein sollte), zu gewinnen. Anhand vieler alter Fotos, die vor allem Egami Shigeru Sensei und Hironishi Motonobu Sensei (die späteren Köpfe des Shōtōkai) zeigen, werden in diesen alten Quellen technische Grundlagen, Heian Shodan (einschließlich einiger Anwendungsbeispiele), Makiwara- und Sandsackübung sowie Tori-Te bzw. Tori und fortgeschrittene Kumite vorgestellt. Verdeutlicht wird dabei, dass Kumite im Shōtōkan eine äußerst lebendige und nervenaufreibende Angelegenheit war.

In meinen Anmerkungen liefere ich weitere Informationen über Funakoshi Yoshitaka Sensei und Knackpunkte der Technikgeschichte des Karate. Dabei war es mir wichtig, Yoshitaka Senseis Lebenswirklichkeit in den 1930er Jahren näher zu beleuchten, um ihn so auch menschlich greifbarer zu machen. Aus meiner Sicht bedeutsame Ausführungen füge ich zudem über die „Schreie“ (Kiai) im Karate sowie über Itosu Ankō Senseis Lehrtext von 1908 hinzu.

Insgesamt lädt das Buch dazu ein, bestehendes Wissen zur Technikgeschichte des Karate allgemein und der des Shōtōkan insbesondere zu hinterfragen, zu erneuern und zu erweitern.

Bestellt werden kann es hier:

https://www.gibukai.de/karate-do-shinzui/

© Henning Wittwer

Donnerstag, 21. März 2024

Karate-Lehrgang 2024 in Niesky – Ein paar Bilder und Gedanken

Und da war es schon wieder soweit: Mitte März 2024 durfte ich abermals einen beinahe jährlich stattfindenden Karate-Lehrgang zum Thema Stock im Shōtōkan-Ryū leiten. Die Zeit verfliegt … Meine Freude am Lehrgang bleibt …

Letzteres liegt gewiss auch an den Teilnehmern, die neugierig und aufgeschlossen zum ersten Mal anreisten oder mit offenbar ungebrochenem Interesse zum wiederholten Mal zum Gelingen beitrugen.

Meine Karate-Lehrgänge erachte ich als Erweiterungen meiner Bücher. Daher verfolgen sie keine Verbandspolitik und sind für Mitglieder aller Shōtōkai- und Shōtōkan-Gruppen zugänglich. Auch diesmal fanden sich Mitglieder verschiedener Organisationen in Niesky zusammen, um gemeinsam zu lernen und zu üben.


Obwohl es im herkömmlichen Karate-Dō Shōtōkan-Ryū „nur“ vier Stock-Kata gibt, verfügen sie über eine erstaunlich hohe inhaltlich-technische Ergiebigkeit. Mit anderen Worten, es gab viel zu tun!

Wie üblich brachte ich einer Gruppe den Ablauf der Kata Shūji no Kon nahe, wobei bestimmte Unterschiede zwischen den Fassungen dieser Form in modernen „Kobudō“-Verbänden und der des Shōtōkan angesprochen, erkannt und von mir erläutert wurden. Solche Unterschiede helfen nicht nur dabei, Shōtōkan-Ryū an sich stärker wertzuschätzen, sondern auch Genauigkeit und Sinn der entsprechenden Bewegungen besser zu verinnerlichen.

Matsukaze no Kon war und ist d i e Stock-Kata des Shōtōkan-Ryū schlechthin. Denn sie wurde von Funakoshi Yoshitaka Sensei zusammengestellt und lässt durch ihre beweglichen wie wuchtigen Handlungen die Begabung ihres Schöpfers erahnen. Diesmal lernte und vertiefte die Gruppe der auf dem Gebiet des Shōtōkan-Stocks Fortgeschrittenen eben jene Matsukaze no Kon.

Wie üblich vermittelte ich zudem viele mit der jeweiligen Kata zusammenhängende Partnerübungen, die einerseits der besseren Handhabung des Stocks, andererseits dem klareren Verständnis hinsichtlich seines kämpferischen Einsatzes (Kumibō) dienen.

Ein wesentliches Element des Kampfes mit „leeren Händen“ gegen Stockangriffe (Bō-Dori) hatte ich außerdem zur Erläuterung und Übung in der zweiten Gruppe vorgesehen.

Insbesondere hier zeigte sich gut, wie die Übung waffenloser und bewaffneter Elemente im Shōtōkan-Ryū zusammenfließen. Fehlte eines der beiden, bliebe eine kaputte Kampfkunst übrig! Darum hoffe ich, dass alle Teilnehmer diesen Punkt nicht nur gedanklich, sondern auch praktisch – wenigstens in Ansätzen – nachvollziehen konnten.

Zusätzlich zu den körperlichen Anteilen trug ich einige wesentliche Punkte zur Geschichte und Lehre des Stocks im Shōtōkan vor, die den anwesenden Karateka beim Verinnerlichen behilflich sein sollen.

Als sehr angenehm empfand ich die von fleißigem, interessiertem und konzentriertem Mitmachen geprägte Atmosphäre über das gesamte Wochenende hinweg, die auch den ein oder anderen Regenguss schnell vergessen ließ ...


Danke nach Ilmenau, Dippoldiswalde, Leipzig, Doberlug-Kirchhain, Bernau, Wildau, Freiburg und natürlich Niesky!

© Henning Wittwer

Sonntag, 2. April 2023

Ein Stocklehrgang mit umgestellten Uhren

Ausschließlich Karateka, die schon mehrfach an meinen Karate-Lehrgängen zum Thema Stock im Shōtōkan-Ryū teilgenommen haben, fanden sich am 25. und 26. März 2023 in Niesky zusammen, um ihr diesbezügliches Wissen und Können zu festigen und zu vertiefen.

Als Ausgangspunkt des Lehrgangs wählte ich die Kata Sakugawa no Kon und wies erneut darauf hin, dass es sich um die Fassung aus dem Karate-Dō Shōtōkan-Ryū handelt. Es ging also nicht um Sakugawa no Kon aus „irgendeiner“ modernen Richtung des „Kobudō“.
 
Schritt für Schritt vermittelte ich allen Teilnehmern also den technischen Ablauf dieser Kata und wies dabei auf technische Kniffe der Stockführung im Stil des historischen Shōtōkan (1938–1945) hin. In diesem Zusammenhang zeigte ich auch praktische Unterschiede zu anderen Stilen des aus Okinawa stammenden Stockkampfs auf.
Für ebenso wichtig erachte ich ein gutes Verständnis von den theoretischen Grundlagen, wie Lehre, Geschichte, Methodik oder auch Folklore des Stocks im Shōtōkan-Ryū. Denn dieses Wissen hat unmittelbaren Einfluss auf die Übungspraxis des Karate, falls es bekannt ist und zudem auch angenommen wird … Folglich standen gleichfalls theoretische Exkurse auf meinem Programm.
Hand in Hand mit der Soloform Sakugawa no Kon stellte ich viele verschiedene Partnerübungen (Kumibō) vor, bei denen einzelne Bewegungen und Bewegungsfolgen der Kata mit bzw. gegen Handlungen eines ebenfalls mit Stock bewaffneten Übungspartners eingesetzt werden konnten. Dabei unterschied ich eher „harte“ () und eher „weiche“ () Techniken.
Ebenso verglich ich bestimmte Techniken mit dem Stock mit denen ohne Waffen, die etwa in den Kata Tekki Shodan, Bassai, Kankū und Ten no Kata geübt werden. Diese Vergleiche, so hoffe ich, helfen dabei, das von Funakoshi Gichin Sensei und einigen seiner Schüler gelehrte Konzept der Einheit des Trainings mit „leeren Händen“ und des Trainings mit Stock besser zu verstehen, nachzuempfinden und im eigenen Keiko umzusetzen.
Schließlich durften für die fortgeschrittenen Teilnehmer die „traditionellen“ Partnerübungen mit leerer Hand gegen Angriffe mit dem Stock (Bō-Dori), wie sie von Funakoshi Sensei gelehrt wurden, nicht fehlen.
Ungeachtet der umzustellenden Uhren an jenem Lehrgangswochenende waren alle Teilnehmer erfreulicherweise sehr wach und interessiert, so dass es mir nicht schwerfiel, den geplanten Stoff an Frau und Mann zu bringen …

Danke nach Ilmenau, Dippoldiswalde, Leipzig, Seifhennersdorf, Bernau und natürlich Niesky!

© Henning Wittwer

Samstag, 8. Oktober 2022

Tekki im Thüringer Wald: Rückblick auf meinen Karate-Lehrgang in Ilmenau

Bereits zum zweiten Mal folgte ich am 10. und 11. September 2022 einer freundlichen Einladung in die sehenswerte thüringische Universitätsstadt Ilmenau, um dort – unterstützt von meinem Trainingspartner Rico Fuchs – einen Karate-Lehrgang zu leiten. Thematisch sollte es an jenem Wochenende um die Tekki-Serie innerhalb des Lehrgebäudes des Karate-Dō Shōtōkan-Ryū gehen.


Hierzu erläuterte ich anfangs das um 1900 herum gebräuchliche Tai-Yō-Konzept sowie das herkömmliche Verständnis von Kata im Verhältnis zum Kumite.


Von diesen Trittsteinen ausgehend, vermittelte ich den Teilnehmenden aus Nah und Fern Grundlegendes zur von Funakoshi Gichin Sensei ausgeübten und gelehrten Krafterzeugung in den Tekki-Formen.


Obwohl diese Art von Körpereinsatz für alle eine ungewohnte Herausforderung darstellte, sah ich erfreut, dass sie sie einmütig umzusetzen versuchten.


Erfreut war ich deshalb, weil ich nur zu gut in Erinnerung habe, wie starrköpfig viele Karateka auf von mir in der Vergangenheit besuchten Lehrgängen mit verschiedenen japanischen Lehrmeistern, ungeachtet des unterrichteten Stoffs, „ihr Ding“ durchzogen …


Auf den Solo-Kata aufbauend, stellte ich zudem verschiedene einfache und komplexere Kumite-Formen vor, die sowohl - als auch -Aspekte des Shōtōkan-Ryū umfassten. Dabei verdeutlichte ich den Anwesenden immer wieder die Verbindung von Tekki einerseits und eingeübtem Kumite andererseits.

Darüber hinaus erklärte ich verschiedene, das Thema betreffende geschichtliche, sprachliche, taktische und methodische Hintergründe sowie einige technische Unterscheidungsmerkmale zwischen Tekki aus dem historischen Shōtōkan (1938–1945) und Fassungen dieser Kata aus anderen Übertragungslinien. Wer sie noch einmal „in Ruhe“ nachlesen möchte, hat dazu die Möglichkeit in meinem Band I und meiner Nyūmon-Übersetzung.

Als sehr angenehm empfand ich die lernwillige und konzentrierte Trainingsatmosphäre, die es mir ermöglichte, die eingeplanten Inhalte problemlos weiterzugeben. Abgerundet wurde mein Besuch durch die einwandfreie Organisation meiner Gastgeber.

Dankeschön nach Ilmenau!

© Henning Wittwer

Sonntag, 31. Juli 2022

Karate-Lehrgang in Ilmenau im September 2022

Anfang September werde ich in Ilmenau einen Karate-Lehrgang zum Thema Tekki im Shôtôkan leiten. Alle Infos sind auf dem Plakat zu finden.



Montag, 27. August 2018

Zur Vertiefung von Theorie & Praxis des Karate-Dō Shōtōkan-Ryū

Am 14. August 2018, kam der dritte Band meiner Reihe „Shōtōkan – überlieferte Texte & historische Untersuchungen“ heraus. Er enthält wieder viele wichtige Hilfestellungen von den frühen und damit tatsächlich maßgeblichen Lehrkräften der Shōtōkan-Strömung, wie beispielsweise
  • ein Lehrgedicht aus Funakoshi Gichin Senseis „Bubishi“,
  • Ratschläge von Funakoshi Yoshitaka Sensei oder
  • ausführliche Erklärungen zum Konzept des Kiai im Karate von Funakoshi Gichin Sensei selbst.
Diese und andere im Buch vorgestellte Lehrtexte sind bis heute in Deutschland (aber auch in der restlichen Karate-Welt) quasi unbekannt. Damit blieben die Inhalte verschlossen, was natürlich zu dem heutzutage so oberflächlichen und beschränkten Karate-Verständnis beitrug.

Neben den überlieferten Texten stelle ich wie immer auch Betrachtungen über geschichtliche Hintergründe des Karate der Funakoshi-Linie an, die zur Vertiefung von Theorie & Praxis des Karate-Dō Shōtōkan-Ryū beitragen sollen.

Lange Rede, kurzer Sinn: Alle Informationen zu „Band III“ gibt’s hier:

https://www.gibukai.de/buch-shop/shōtōkan-überlieferte-texte-historische-untersuchungen-band-iii/

Zu „Band II“ hier:

https://www.gibukai.de/buch-shop/shōtōkan-überlieferte-texte-historische-untersuchungen-band-ii/

Und zu „Band I“ hier:

https://www.gibukai.de/buch-shop/shōtōkan-überlieferte-texte-historische-untersuchungen-band-i/

© Henning Wittwer

Donnerstag, 5. Juli 2018

Druckauftrag „Band III“

Heiteres Sommerwetter und ein laues Lüftchen waren heute meine Begleiter auf dem Weg zur Druckerei, um den Druck meines neuen Buches „Shōtōkan – überlieferte Texte & historische Untersuchungen. Band III“ in Auftrag zu geben. In demselben kleinen Betrieb werden seit 2007 meine Werke hergestellt. Es handelt sich um eine bereits 1833 gegründete, deutsche Druckerei mit Tradition. Für langanhaltende Lesefreude ist natürlich vor allem der Inhalt des Buchs von Bedeutung, aber – wie ich finde – auch ein ordentlich gedrucktes und gebundenes Buch …

© Henning Wittwer

Dienstag, 14. März 2017

„Kobudō!?“ – Äh, nein …

Es war kein Stoff aus einer dieser Organisationen mit den Worten „Kobudō“ oder „Kobu-Jutsu“ im Namen, nein. Eine kleine, handverlesene Gruppe von Teilnehmern traf sich am 4. und 5. März 2017 erneut in Niesky, um an meinem Karate-Lehrgang mit dem Thema Stock im Shōtōkan-Ryū teilzunehmen.

Vier Stock-Kata des orthodoxen Shōtōkan-Ryū sind bis heute erhalten geblieben, und zwei von ihnen standen an dem Wochenende auf dem Trainingsplan. Neulingen vermittelte ich theoretische und praktische Kenntnisse zur Shūji no Kon und „alten Hasen“ auf dem Feld des Shōtōkan-Stocks Kenntnisse zu Sakugawa no Kon.

Hinzu kamen Partnerübungen (Kumibō) sowie ein Henka, die teilweise auf dem bereits bekannten Stoff der Vorjahre aufbauten. Wiederholt und vertieft wurden ebenso einige Partnerübungen des Schemas „leere Hand gegen Stock“ (Bō-Dori), die von Funakoshi Gichin Sensei stammen und Kenntnisse im Umgang mit dem Stock voraussetzen.

Daneben machte ich auf verschiedene Unterschiede zwischen der Handhabung des Stocks im Shōtōkan-Ryū und der Handhabung des Stocks in heute bekannten „Kobudō“-Richtungen aufmerksam. Denn es ist wichtig, den Shōtōkan-Stock als historischen wie auch technischen Bestandteil des Shōtōkan-Lehrgebäudes zu begreifen und auszuüben.

Wichtig zu vermitteln war mir ebenfalls, dass die Kata im Shōtōkan-Ryū nicht zum Zweck der Vorführung z. B. auf Wettbewerben o. ä. erlernt werden.

Über die durchgängig wiss- und übungsbegierigen Lehrgangsteilnehmer freute ich mich ebenso wie über erkennbare Fortschritte.

Für die Teilnehmer der Lesestoff zum Vertiefen der Hintergründe: Shūji no Kon sowie Sakugawa no Kon und der Shōtōkan-Stock.


Danke nach Dessau, Leipzig, Potsdam und natürlich Niesky!

© Henning Wittwer

Freitag, 18. November 2016

Neues Karate-Buch: Karate in Okinawa, Japan & Hawaiʻi 1935

Higaonna Kamesuke Sensei stammte aus Okinawa, war ein bedeutender Schüler von Motobu Chōki Sensei und einer der wirklich ersten Karate-Botschafter in Hawaiʻi. Das allein reichte, um meine Neugier zu wecken. Dazu kommt, dass er 1935 eine ausführliche Artikelreihe über die Ursprünge und die Entwicklung des Karate verfasste. Nachdem ich sie gelesen hatte, war mir klar, dass es sich um einen wertvollen Beitrag zum Verständnis des Karate im Allgemeinen handelt. Ich wollte ihn unbedingt deutschen Lesern zugänglich machen.

Zu den einzigartigen Informationen von Higaonna Senseis Text gehört eine, die die bisherigen Vorstellungen zur deutschen Karate-Geschichte betrifft. Zusätzlich stelle ich Higaonna Senseis Leben und Wirken mit Karate vor, liefere erklärende Anmerkungen zu seinem Text sowie einige seltene Fotos aus dieser Zeit.

Das Buch trägt den Titel „Higaonna Kamesuke über Karate in Okinawa, Japan & Hawaiʻi“ und kann direkt beim Verlag bestellt werden:

https://www.epubli.de/shop/buch/Higaonna-Kamesuke-über-Karate-in-Okinawa-Japan--Hawaiʻi-Henning-Wittwer-9783741863691/57455

© Henning Wittwer

Freitag, 12. Dezember 2014

Neuer Lesestoff: "Karate. Kampfkunst. Hoplologie"

Schlechte Übersetzungen, die eher freien Interpretationen gleichen, falsch eingeordnete Quellen und die Unfähigkeit, Fehlschlüsse zu erkennen, führten und führen zu einem teilweise übel entstellten Verständnis von Karate: sowohl in der Theorie als auch in der Praxis. In meinem neuen Buch skizziere ich einige Ursachen dieses mangelhaften Verständnisses. Anhand japanischer Quellen und eigener Untersuchungen korrigiere ich einige falsche Ansichten und zeige, wie Karate heute in der Praxis aufgewertet werden kann, wenn Ergebnisse ernsthafter Kampfkunstforschung erwogen und umgesetzt werden. Theorie und Praxis gehen tatsächlich Hand in Hand. Ist das theoretische Verständnis von der Geschichte, Lehre, Technik usw. des Karate mangelhaft, sieht die dazugehörige Karate-Praxis ähnlich aus.

Info und Bestellung:

https://www.gibukai.de/buch-shop/karate-kampfkunst-hoplologie/

© Henning Wittwer

Donnerstag, 21. November 2013

Neues Buch über Funakoshi Gichin und Funakoshi Yoshitaka

"Welches Buch kannst Du zum Einstieg in die Karate-Geschichte empfehlen?"

Diese Frage hörte ich öfter, konnte sie auf Grund mangelhafter Literatur aber nur schwer beantworten. Irgendwann beschloss ich, einfach selbst ein Buch zusammenzustellen, das einen guten Einstieg in die Problematik der Karate-Geschichte bildet. Nun ist es fertig und erhielt den Titel:

"Funakoshi Gichin & Funakoshi Yoshitaka: zwei Karate-Meister"

Bestellt werden kann es direkt beim Verlag:

https://www.epubli.de/shop/buch/Funakoshi-Gichin--Funakoshi-Yoshitaka-Henning-Wittwer-9783741814273/52378

© Henning Wittwer

Montag, 25. Juni 2012

Für das Studium der Geschichte und Lehre des Karate der Shōtōkan-Linie

Am 11. Juni 2012 erschien mein zweites Buch, „Shōtōkan - überlieferte Texte & historische Untersuchungen. Band II“. Gemeinsam mit Band I dient es dazu, das Training im herkömmlichen Karate mit dem notwendigen, aber oft nicht bekannten Hintergrundwissen zur Geschichte und Lehre zu vervollständigen. Bedeutende Persönlichkeiten der Shōtōkan-Strömung, wie Asato Ankō Sensei, Itosu Ankō Sensei, Funakoshi Gichin Sensei, Funakoshi Yoshitaka Sensei, Shigeru Egami Sensei, Hironishi Motonobu Sensei u. a., kommen darin zu Wort.

Heute ist die Verbindung von theoretischem Studium und praktischem Training – sozusagen Bun und Bu – für einige Leute nicht nachvollziehbar. Für sie ist „man“ entweder ein guter Praktiker bzw. Techniker oder aber ein guter Theoretiker bzw. Forscher. Beides zusammen in einer Person vereint scheint für sie ein Widerspruch zu sein. Für mich ist das kein Widerspruch. Beides hängt für mich unmittelbar zusammen und ist die Voraussetzung für dauerhaft erfolgreiches Training. Deswegen sei hier kurz auf meine theoretische Arbeit hingewiesen; mehr zum praktischen Training folgt selbstverständlich …

Hier gibt’s jedenfalls alle Informationen zu „Band II“:

https://www.gibukai.de/buch-shop/shōtōkan-überlieferte-texte-historische-untersuchungen-band-ii/

Und zu „Band I“ hier:

https://www.gibukai.de/buch-shop/shōtōkan-überlieferte-texte-historische-untersuchungen-band-i

© Henning Wittwer

Mittwoch, 9. Mai 2012

Besuch in der Druckerei

Heute führte mich mein Weg durch gelbe Rapsblütenmeere und duftende Fliederwolken zu der Druckerei, in der 2007 „Shōtōkan – überlieferte Texte & historische Untersuchungen“ gedruckt wurde. Grund meines Besuchs war der Druckauftrag für „Shōtōkan – überlieferte Texte & historische Untersuchungen. Band II“. Diese Druckerei ist nach eigenen Angaben ein Traditionsbetrieb, der bereits 1833 gegründet wurde. Vielleicht interessiert den einen oder anderen Leser, wo Band I angefertigt wurde und Band II gerade in Arbeit ist. Deshalb anbei ein leicht verwackeltes Bild …

© Henning Wittwer