Hier dreht sich alles rund ums Karate, vor allem die Praxis des Karate. Genauer gesagt geht es um das aus dem historischen Shōtōkan (1938-1945) stammende Karate, das ich lerne und trainiere, um ein paar Gedanken meines Lehrers sowie mein eigenes Training. Viel Spaß beim Lesen!
Donnerstag, 25. Januar 2024
Karate-Lehrgang mit Henning Wittwer am 16. & 17. März 2024 in Niesky
Sonntag, 2. April 2023
Ein Stocklehrgang mit umgestellten Uhren
Ausschließlich Karateka, die schon mehrfach an meinen Karate-Lehrgängen zum Thema Stock im Shōtōkan-Ryū teilgenommen haben, fanden sich am 25. und 26. März 2023 in Niesky zusammen, um ihr diesbezügliches Wissen und Können zu festigen und zu vertiefen.
Danke nach Ilmenau, Dippoldiswalde, Leipzig, Seifhennersdorf, Bernau und natürlich Niesky!
© Henning Wittwer
Samstag, 8. Oktober 2022
Tekki im Thüringer Wald: Rückblick auf meinen Karate-Lehrgang in Ilmenau
Hierzu erläuterte ich anfangs das um 1900 herum gebräuchliche Tai-Yō-Konzept sowie das herkömmliche Verständnis von Kata im Verhältnis zum Kumite.
Von diesen Trittsteinen ausgehend, vermittelte ich den Teilnehmenden aus Nah und Fern Grundlegendes zur von Funakoshi Gichin Sensei ausgeübten und gelehrten Krafterzeugung in den Tekki-Formen.
Obwohl diese Art von Körpereinsatz für alle eine ungewohnte Herausforderung darstellte, sah ich erfreut, dass sie sie einmütig umzusetzen versuchten.
Erfreut war ich deshalb, weil ich nur zu gut in Erinnerung habe, wie starrköpfig viele Karateka auf von mir in der Vergangenheit besuchten Lehrgängen mit verschiedenen japanischen Lehrmeistern, ungeachtet des unterrichteten Stoffs, „ihr Ding“ durchzogen …
Auf den Solo-Kata aufbauend, stellte ich zudem verschiedene einfache und komplexere Kumite-Formen vor, die sowohl Gō- als auch Jū-Aspekte des Shōtōkan-Ryū umfassten. Dabei verdeutlichte ich den Anwesenden immer wieder die Verbindung von Tekki einerseits und eingeübtem Kumite andererseits.
Darüber hinaus erklärte ich verschiedene, das Thema betreffende geschichtliche, sprachliche, taktische und methodische Hintergründe sowie einige technische Unterscheidungsmerkmale zwischen Tekki aus dem historischen Shōtōkan (1938–1945) und Fassungen dieser Kata aus anderen Übertragungslinien. Wer sie noch einmal „in Ruhe“ nachlesen möchte, hat dazu die Möglichkeit in meinem Band I und meiner Nyūmon-Übersetzung.
Als sehr angenehm empfand ich die lernwillige und konzentrierte Trainingsatmosphäre, die es mir ermöglichte, die eingeplanten Inhalte problemlos weiterzugeben. Abgerundet wurde mein Besuch durch die einwandfreie Organisation meiner Gastgeber.
Dankeschön nach Ilmenau!
© Henning Wittwer
Sonntag, 31. Juli 2022
Karate-Lehrgang in Ilmenau im September 2022
Anfang September werde ich in Ilmenau einen Karate-Lehrgang zum Thema Tekki im Shôtôkan leiten. Alle Infos sind auf dem Plakat zu finden.
Samstag, 27. Februar 2021
Montag, 29. Juni 2020
Das Karate aus dem historischen Shōtōkan in Wort und Bild
Keine Frage – dieses Werk besitzt für mich einen enormen Wert. Daher war es mir ein besonderes Anliegen, es deutschsprachigen Anhängern des Shōtōkan-Ryū zugänglich zu machen. Am 17. Juni konnte ich schließlich meine vollständige und direkte Übersetzung dieses Schatzes mit allen Originalbildern veröffentlichen.
Für Interessenten am Karate aus dem historischen Shōtōkan (1938–1945) bietet es die Möglichkeit, die Grundlagen dieses Karate in seiner Gesamtheit (d. h. nicht als bloße Ansammlung von einigen Körpertechniken) theoretisch und praktisch kennenzulernen. Denn es ist wie eine Art Karate-Lehrgang geschrieben, bei dem Funakoshi Gichin Sensei selbst sein Karate einschließlich Geschichte, Folklore, Strategie, Lehre, Fachbegriffen und Technik vermittelt.
Zusätzlich liefere ich viele Anmerkungen und Hinweise zu sprachlichen und inhaltlichen Fragen bezüglich dieses Werks. Meine „Untersuchungen zu Funakoshi Gichins Einführung in das Karate“ erschienen in begrenzter Auflage und können hier bestellt werden:
https://www.gibukai.de/buch-shop/karate-nyumon-funakoshi/
© Henning Wittwer
Donnerstag, 26. März 2020
Von Stöcken und Seife
Alle Teilnehmer blieben an dem Wochenende gesund und konnten obendrein viel lernen und vertiefen. Für Neulinge stand mit Shūji no Kon die erste Stock-Kata des Shōtōkan-Ryū auf dem Programm. In diesem Zusammenhang konnte ich auch die nicht unwichtige Frage klären, ob die Reihenfolge des Unterrichts von mir stammt oder aus dem historischen Shōtōkan. Tatsächlich stammt sie aus letzterem …
In einer zweiten Gruppe vermittelte ich die von Funakoshi Yoshitaka Sensei stammende Matsukaze no Kon, die ein echtes Juwel des Shōtōkan-Ryū darstellt.
Neben den Abläufen und Feinheiten dieser beiden Kata gab es auch zahlreiche Partnerübungen (Kumibō), die mit diesen Formen in Zusammenhang stehen. Wie ich in den Theorieteilen erklärte, bildeten die Solo-Kata die historische Grundlage des Lehrgebäudes, auf denen Partnerübungen aufbauten. Erfahrene Teilnehmer übten darüber hinaus zum ersten oder wiederholten Mal unbewaffnete Verfahren gegen Angriffe mit dem Stock (Bō-Dori), die ebenfalls Bestandteil des herkömmlichen Shōtōkan-Ryū sind.
Rauchende Köpfe, viele gestellte Fragen und Aha-Erlebnisse zeigten mir, wie erfreulich interessiert alle bei der Sache waren. Tatsächlich waren wir alle so vertieft, dass wir diesmal die Fotos fast vergaßen …
Eine Woche später wurden in Niesky und landesweit alle Turnhallen als Teil umfassender Schutzmaßnahmen vor dem neuen Corona-Virus verschlossen.
© Henning Wittwer
























